StartseiteProduktsuche 2005Volltextsuche 01/2005PresseGlossarMitteilungen

Allgemein:

Startseite

COPYRIGHT

IMPRESSUM

Umsatzsteigerung durch optimierte Produktsuchen


Vielen Online-Shops gehen tagtäglich Umsätze durch schlechte Informationsqualität verloren. Ein häufig auftretendes Problem ist hierbei die Nicht-Zugänglichkeit von Produkten und Dienstleistungen die dazu führt, dass für den Kunden relevante Informationen trotz Vorhandenseins nicht auffindbar sind. Als Konsequenz daraus gehen den Unternehmen potentielle Kundenkontakte verloren, die meist für immer verloren sind. Eine von der Firma luna-park durchgeführte Studie zur Produktsuche kommt zu dem Schluss, dass 50% der untersuchten Onlineshops ihren Umsatz durch eine bessere Darstellung und Suche von Produktinformationen beträchtlich steigern könnten. Verlorener Umsatz entsteht hierbei durch vielfach nicht vorhandene oder schlecht konfigurierte Produktsuchfunktionen. Außer einer reinen Filterfunktion zur Selektion relevanter Produktinformationen sollte die Produktsuche von den Unternehmen viel stärker auch als erweitertes Instrument eines virtuellen Kontaktmarketings eingesetzt werden.

Quelle

Studie: Produktsuche2005 in Online-Shops. 

Ebay liegt vor Amazon


Rund 25,2 Millionen Menschen, ca. 46 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 14 und 49 Jahren gingen im letzten Jahr über das Web einkaufen. Dabei liegt das Internetauktionshaus Ebay bei der Beliebtheit auf dem ersten Platz vor dem Internet-Versandhaus Amazon.

Quelle

Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (2005): Online-Shopping-Survey 2005, www.gfk.de 

Die Suchfunktion-Ein unterschätztes Tool


Während die Suchmaschinen-Optimierung zur Steigerung der Wahrnehmung der eigenen Website immer mehr eingesetzt wird, findet die interne Suche und deren Optimierung bei den Unternehmen bisher wenig Beachtung. Dabei wird innerhalb einer Website die Suchfunktion laut einer Studie des US Usability-Experten Jacob Nielsen überwiegend zum Auffinden von Inhalten eingesetzt: Über 50% der Internet-Nutzer bevorzugen die Suchfunktion, 20% das Menü und 30% nutzen beide Navigationselemente gleich stark

Quelle

J. Nielsen (1997): "Search and You May Find", www.useit.com 

Indikator Conversion Rate


Ein weiterer Indikator, der die interne Suche als Erfolgsfaktor eines Online-Shops festlegt, ist die Conversion Rate. Conversion Rates von 3-5% sind derzeit "Best Practice" am Markt . Diese sagen aus, wie viele der Besucher einer Seite letztendlich zum Kunden werden und somit dem Unternehmen Umsatz bringen. Eine optimal konfigurierte Produktsuche hat einen positiven Einfluss auf diese Kennzahl. So weisen Amazon und Ebay mit "Conversion Rates" von über 12% Werte auf, die deutlich über dem oben genannten Durchschnitt liegen. Es ist somit auch nicht verwunderlich, dass diese Unternehmen in der Studie zur Produktsuche ganz weit vorne gelandet sind.

Quelle

e-taling Group (2005), www.e-tailing.com 
Nielsen//NetRatings (2005): MegaView Online Retail, www.nielsen-netratings.com 

Optimierungspotenziale von Online-Shops


Über 53% der untersuchten Onlineshops wiesen ein hohes Optimierungspotenzial auf. Lediglich 10 von 86 untersuchten Unternehmen konnten in diesem Bereich ein gutes Ergebnis vorweisen. Aber auch im Bezug auf die Qualität der präsentierten Suchergebnisse besteht bei 57% der Unternehmen ein Optimierungspotenzial hinsichtlich der Treffergenauigkeit und Eingabetoleranz bei der Produktsuche. Zusätzlich dazu konnte ein Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Ladezeiten, mit denen sich ein Online-Shop aufbaut und der Hilfestellungen, die angeboten werden, ausgemacht werden. Bezüglich der Ladezeiten schafften lediglich 3 der untersuchten Unternehmen eine Zeit von unter 1 Sekunde. 67% der verbleibenden Shops hingegen liegen mit 1-10 Sekunden Ladezeit in einem deutlich zu hohen Bereich. Bei den Hilfestellungen zu einer Produktsuche kann sogar soweit gegangen werden, dass bei 48 % der Unternehmen diese nur mangelhaft, wenn nicht sogar überhaupt nicht vorhanden waren. Unter den TOP-100 befinden sich vielfach Online-Shops aus dem Bereich „Click and Mortar“, die in dieser Studie besser abschneiden, als die reinen Internetvertriebshändler

Quelle

Studie:Produktsuche- Effizientes Marketingtool zur Steigerung der Wertschöpfung. 

Die Bedeutung des Internets


Die Relevanz des Internet als Einkaufskanal ist aus Nutzersicht in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Jeweils über zwei Drittel der deutschsprachigen Internet-Nutzer setzen heute das World Wide Web zum Einkaufen sowie für die Recherche nach Produktinformationen ein

Quelle

WWW-Benutzer-Analyse W3B, 2003 

Gründe für Abbruchraten


Viele Betreiber von Online-Shops verwechseln bei ihrem Online-Auftritt Quantität mit Qualität. Häufiges Problem ist die Nicht-Zugänglichkeit der Produkte und Dienstleistungen, die dazu führt, dass den Unternehmen potentielle Kontakte verloren gehen, weil die für den Kunden relevanten Informationen trotz Vorhandenseins nicht auffindbar sind. Grund dafür sind vielfach nicht vorhandene oder schlecht konfigurierte Produktsuchfunktionen in den Online-Shops, die neben der reinen Filterfunktion zur Selektion relevanter Produktinformationen auch erweitertes Instrument des virtuellen Online-Kontaktmarketings sein können.

Quelle

WWW-Benutzer-Analyse W3B, 2002. www.w3b.de, Stand: 11.04.05. 

Benutzerfreundlichkeit von Online-Shops


Ein weiteres Kernelement der Benutzerfreundlichkeit von Online-Shops ist die Barrierefreiheit. Laut BVDW sind rund 80 Prozent der kommerziellen deutschen Internetseiten barrierefrei, also uneingeschränkt auch für Behinderte zugänglich und lediglich bei 11 Prozent der Anbieter ist die Einführung barrierefreier Internetseiten geplant. Dabei könnten Online-Shops mit einem barrierefreien Onlineangebot ihre Reichweite deutlich erhöhen. Bedenkt man, dass ein Großteil der Personen mit eingeschränkter körperlicher oder kognitiver Leistungsfähigkeit aus Senioren und damit einer der zahlungskräftigsten Kundengruppen am Markt besteht, so wird hier ein erhebliches Umsatzpotential verschenkt.

Quelle

BVDW, Kommerzielle deutsche Webseiten 2004, S. 38-42.